Existenzgründung,Coaching, Compensation & Benefits, Leistungsbewertung, Führungstools
Mo
01
Mär
2010
Häufig wissen Gründer nicht, welche Bedeutung ihre Steuerklasse auf ihrer Lohnsteuerkarte hat. Die Steuerklasse ist aber wichtig, wenn es um die Berechnung des Gründungszuschusses oder anderer Leistungen (z.B. der Agentur für Arbeit) geht. Daher hier eine kurze Übersicht:
Steuerklasse I = ledig ohne Kinder
Steuerklasse II = ledig mit Kind (Alleinerziehend)
Steuerklasse III = verheiratet (Partner hat dann V)
Steuerklasse IV = verheiratet (Partner hat ebenfalls IV)
Steuerklasse V = verheiratet (Partner hat III)
Steuerklasse VI = zusätzliches Arbeitsverhältnis
So
28
Feb
2010
Letztlich fragte mich ein Gründer, wieviel Einkommen er bei der Krankenkasse angeben soll...
Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten:
Von der Beantwortung hängt schließlich ab, wie viel KV-Beitrag der Gründer künftig monatlich zahlen muss.
Grundsätzlich sollte der Betrag nicht unter dem Betrag Gründungszuschuß x9 + geschätzter Umsatz für 3 Monate angesetzt werden, eigentlich gebietet die
Logik jedoch, hier noch etwas mehr einzuplanen, da man als Gründer ja auch Umsatz über den GZ hinaus machen möchte.
Der Bescheid für den GZ muss ja sowieso bei der KV vorgelegt werden...
Außerdem ist zu bedenken, dass nach 1 Jahr ja bei der
Krankenkasse der Einkommenssteuerbescheid vorgelegt werden muss. Wenn man dann deutlich über den angegebenen Werten war, muss entsprechend nachgezahlt werden.
Die simpelste Variante: Gründungszuschuß x 12 könnte evtl. etwas zu wenig sein. Aber: besser zu wenig, als am Anfang zu viel, da die Krankenkasse Überzahlungen nicht erstattet.
Von daher würde ich diese Lösung empfehlen.
Mi
10
Feb
2010
Branchenbriefe
Ein ganz toller Tipp, um an wichtige Informationen über den Markt für mein Produkt/meine Dienstleistung zu kommen, sind die sogenannten Branchenbriefe.
Das sind umfangreiche Markt- und Konkurrenzanalysen von Banken und Sparkassen zur Entwicklung des Marktes und der Wirtschaft in verschiedenen Branchen.
Die Branchenbriefe der Volksbank sind z.B. kostenlos online abrufbar. Für die Informationen von anderen Instituten wird allerdings meist eine geringe Gebühr fälllig (Größenordnung bis ca. 25,-- €).
Gut investiertes Geld, weil man sich mit diesen Informationen schnell einen ersten Überblick über die eigene Branche verschaffen kann...
Fr
29
Jan
2010
Markt
Beschreiben Sie hier, wie der Markt für Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung aussieht. Zum Beispiel kann hier stehen, welche Kunden/welchen Abnehmerkreis es für Ihre Leistung gibt. Liefern Sie an den Endverbraucher? Oder sind Ihre Kunden eherZwischenhändler, andere Unternehmen oder öffentliche Träger?
Wieviele potenzielle Kunden gibt es auf Ihrem Markt? Wohin entwickelt er sich? Kommen sie in einen Markt mit satten jährlichen Steigerungsraten bei den Umsätzen?
Konkurrenz
Wie viele Konkurrenten tummeln sich bereits in Ihrem Markt? Gibt es keine? Wenn ja, warum nicht? Wie vertreibt die Konkurrenz ihre Produkte? Welche Preise nehmen Ihre Mitbewerber?
Mitarbeiter
Wollen Sie zukünftig Mitarbeiter einstellen? Planen Sie, zunächst mit Aushilfskräften zusammen zu arbeiten? Oder benötigen Sie von vorneherein qualifizierte Fachkräfte? Wie soll sich die Zahl Ihrer Mitarbeiter entwickeln?
Chancen
Welche Chancen sehen Sie mit Ihrem Produkt, ihrer Dienstleistung am Markt? Was ist das besondere gerade Ihres Angebotes?
Risiken
Welche Schwierigkeiten können auf Sie zukommen? Gibt es beispielsweise in Ihrer Branche traditionell Monate mit schlechten Umsätzen? Wie gehen Sie mit dieser Situation um? Machen Sie beispielsweise besondere Werbung im Vorfeld oder veranstalten Sie extra Events, um dem Umsatzloch zu entgehen.
Ziele Ihres Unternehmens
Wo wollen Sie in 5 Jahren mit Ihrem Unternehmen stehen? Wie soll sich Ihr Geschäft weiterentwickeln?
Mo
24
Aug
2009
Welche Elemente sollte ein guter Businessplan enthalten?
Eine Frage, die in jedem meiner Existenzgründerseminare gestellt wird.
Leider ist es so, dass es keinen verbindlichen Leitfaden für die Erstellung eines Businessplans gibt. Bei den vielen verschiedenen Möglichkeiten muss der Businessplan ja auch das jeweilige Vorhaben individuell und gut abbilden.
Denken Sie immer daran: Ihr Businessplan ist wie die Visitenkarte Ihres Unternehmens. Außerdem dient er Ihrem eigenen Überblick und hilft Ihnen, Ihre tolle Geschäftsidee treffend zu formulieren und alle Aspekte gut zu durchdenken und zu durchleuchten.
Natürlich gibt es Anhaltspunkte bzw. Themen, die sich in jedem guten Businessplan wiederfinden sollten:
Zusammenfassung - Die Zusammenfassung ist der wichtigste Teil Ihres Businessplans (neben den Zahlenwerken). Sie ist die kompakte Beschreibung Ihrer Idee, Ihres Geschäftes, Ihrer Dienstleistung.
Sie ist wahrscheinlich der Teil Ihrer Vorhabensbeschreibung, der am häufigsten von potenziellen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern oder auch den Banken gelesen wird.
Wenn Sie alle Elemente fertig beschrieben haben, fertigen Sie am Schluss die Zusammenfassung an. Das ist dann einfacher.
Vorhabensbeschreibung - hier sollte der Gründer möglichst genau seine Geschäftsidee ausformulieren. Was genau biete ich an? Welche Produkte oder Dienstleistungen kann ich meinen Kunden offerieren? Welchen besonderen Nutzen hat der Kunde von meinem Angebot?
Unternehmen/Organisation - starten Sie als Einzelunternehmen, als Kapitalgesellschaft oder mit Partnern? Welche Rechtsform hat Ihr Unternehmen. Warum haben sie diese Rechtsform gewählt? Wollen Sie über kurz oder lang Mitarbeiter beschäftigen?
Standort - wo wird man Ihr Unternehmen finden? Haben Sie ein Ladengeschäft oder ein Büro? Wie sind Sie erreichbar? (Geben Sie hier möglichst viele Möglichkeiten an, Sie zu kontaktieren. Z.B. Festnetzanschluß, Mobilfunknummer, Webseite, email-Adresse, Adresse, Postleitzahl...).